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Heinrich Ludwig Schumacher


Heinrich Ludwig Schumacher, (* 09.03.1779 Meißen 1); + 12.10.1856 Wedigenstein), Amtsrat, Ökonom.


Heinrich Ludwig Schumacher, Sohn von Christoph Schumacher, Obereinnehmer und Kreisschreiber, verheiratet mit Christiane Dietzel (* 23.12.1785; + 31.10.1821 Wedigenstein). Am 27. September 1852 verkaufte Heinrich Ludwig Schumacher Gut Wedigenstein an seinen Sohn Carl Wittekind Schumacher für 60 000 Reichstaler.


Bauwerke

1829 Aussichts- und Vermessungsturm „Wittekindstein„ (seit 1906 Moltketurm) 2) 3) 4))

1829 „Wittekind -Denkstein„ 5) 6) 7) 8) 9)


Titel

16.09.1842 Titel Amtsrath 10)


Veröffentlichungen

  • Gewinnung von gutem Leinsamen, den Anbau einer weißen länglichen Kartoffel, einer großen Viehkartoffel, den Anbau von Futterkräutern, wie z.B. Luzerne und Esparsette. 11)
  • Die Abstellung der Noth und des Elends der Armen 12)
  • Schutzanlagen gegen Überschwemmungen und Staudämme auf Marschböden 13)
1)
Ev. Kirchengemeinde Lerbeck, Kirchenbuch 1656–1788
2)
Westphälische Provincial-Blätter Band 1 (1830), Heft 4, S. 125: „Auf der höchsten Kuppe des Wiehengebirges, oberhalb des Wedigensteins, ist ein runder Signalthurm erbaut, der durch freiwillige Beiträge, hauptsächlich aber durch die bedeutende Zuschüsse des Herrn Amtmanns Schumacher bis zu einer Höhe von 50 Fuß gebracht ist. Man gelangt auf einer Wendeltreppe nach oben. Das weite Panorama, welchse sich hier dem Auge in freier Rundansicht darbietet, ist unvergleichlich.“
3)
Das Wiehengebirge, Karl Dieckmann, Osnabrück 1909, Eine Wanderung über den Kamm des Wiehengebirges, S. 43, 44: „Auch der Aussichtsturm, der wenige hundert Meter weiter nach Osten liegt, hat von demselben Erbauer den Namen Wittekindsturm erhalten.
4)
Johann Jacob Vorlaender, Geographische Bestimmungen im Königlich-Preuß. Regierungsbezirke Minden, Minden 1853, S. 6 f. - In den Jahren 1837 und 1843 war Schumacher als Teilhaber einer Privatgesellschaft auch um die Anlage eines Kohlenschachtes auf dem Buchhof in Levern bemüht. In einer Tiefe von 23 Fuß war man hier auf ein Steinkohlenflöz gestoßen. Der Abbau des „Südlagerflöz“ wurde aber bereits nach kurzer Zeit wieder aufgegeben, da der Abbau nicht lohnend war (vgl. Tausend Jahre Levern. Beiträge zu seiner Geschichte. Hrg. Amt Levern, Minden 1969, S. 243
5)
Westphälische Provincial-Blätter Band 1 (1830), Heft 2, S. 147
6)
Westphälische Provincial-Blätter Band 1 (1830), Heft 4, S. 124
7)
Das Sonntags-Blatt Minden, 13, 1829, S. 341-343
8)
Das Wiehengebirge, Karl Dieckmann, Osnabrück 1909, Eine Wanderung über den Kamm des Wiehengebirges, S. 43: „Dem Andenken Wittekinds weihte der Amtsrat Schumacher, der Erbpächter des Dominums Wedigenstein am Südfuß des Wittekindsberges, ein Denkmal mit der Inschrift: „Dem Andenken Wittekinds.“
9)
Marianne Nordsiek, Ein vergessenes Wittekinddenkmal; Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins Jahrgang 49 (1977), S. 149-152
10)
Amtsblatt der Regierung Minden, Jahrgang 1842, S. 316-321
11)
Westphälische Provincial-Blätter Band 2 (1833), Heft 2, S. 8, 29 ff., 106 und Band 3, Heft 2 (1843), S. 12 u. 124
12)
Westphälische Provincial-Blätter. Band 2 (1833), Heft 2, S. 20
13)
Westphälische Provincial-Blätter Band 2 (1833), Heft 2, S. 55-57