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Margarethen-Klus
Standort
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Vor 1224 errichtet; 1817 Kuhstall1); 1906 um Glockenstuhl und Glocke erweitert2); Restaurierungen in den Jahren 18783), 20244).
1835 erste Eröffnung einer Schankwirtschaft auf der Margarethenklus 5).
1844 Fund eines schwedischen Oerstück, Kupfermünze von 1630, mit der Umschrift: MONETA CVPREA DALARENS. M. DC. XXX. 6).
1881 Errichtung einer Halle für Gastwirtschaft an der Margarethenklus 7).
Inschrift der Informationstafel
Margarethen-Klus
Romanische Kapelle
erwähnt 1224
ein Frauenkloster wurde
von hier oben um 1000
nach Minden verlegt
Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Minden, 1902, Albert Ludorff
Wittekindsberg
Kapelle8), romanisch, einschiffig, zweijochig, gerade geschlossen.
Kreuzgewölbe zwischen rundbogigen Gurt-9) und Schildbogen auf Wandpfeilern, kuppelartig.
Fenster eintheilig, rundbogig. Eingang an der Nordseite, gerade geschlossen.
Steinkreuz
10)Sandstein; Stadtteil Barkhausen. Am Kamm des Wiehengebirges befindet sich innerhalb der Wallanlage „Wittekindsburg“ (westlich vom dortigen Berghotel) die aus dem 13. Jahrhundert stammende St.-Margareten-(Klus-)Kapelle. An ihrer äußeren Westwand steht, mit ihr durch Metallstangen verbunden, der wuchtige, im unteren Teil leider sehr verwitterte und beschädigte Kreuzstein.
Er zeigt, erhaben herausgearbeitet, ein fast gleicharmiges Kreuz nach außen schwach erweiterten Balken, von denen der untere eine Fortsetzung durch einen (bei Vortragekreuzen üblichen) Tragestab erhält, der am Boden auf einem kleinen Halbkreisbogen steht.
Der Kreuzstein wurde im Jahre 1932 nahe der Kapelle gefunden und in früherer Zeit schon dort gestanden haben.
Lit: Brockpähler 1963, S. 72.



















